Medizinische Notfälle
Notfälle

In akuten Krankheitsfällen werden Sie in unserer Praxis selbstverständlich sofort versorgt. Sollte Ihr Zustand es jedoch nicht zulassen, dass Sie zu uns in die Praxis kommen, wird bei akuten Erkrankungen der Hausbesuch auch sofort ausgeführt. Wir weisen Sie aber darauf hin das es in akuten Notfällen (wie unten aufgeführt) dringend notwendig ist sofort den Rettungsdienst zu verständigen.

Lebensbedrohliche Notfälle: 112

Bei akut lebensbedrohlichen Zuständen (z.B. akute schwere Atemnot, starker Brustschmerz, Bewusstlosigkeit, schwere Blutungen u.s.w.), verständigen Sie bitte sofort den Notdienst und die Rettungsleitstelle der Feuerwehr unter der bekannten Notrufnummer: 112

Der Notarzt ist täglich rund um die Uhr für Sie erreichbar

Was tun im Notfall?

Notfälle treten plötzlich und unerwartet auf. Notfälle kommen ungelegen und erfordern rasches und richtiges Handeln. Was können Sie tun, wenn etwas passiert?

Bewahren Sie Ruhe. Verschaffen Sie sich einen Überblick und handeln Sie entschlossen. Rufen Sie in dringenden Fällen die Nummer 144 an, dort sind rund um die Uhr hoch qualifizierte Spezialisten, die Ihnen weiterhelfen. Denken Sie dabei an die "5-W-Regel“:

WER ruft an?
WO ist es passiert?
WAS ist geschehen?
WIE viele Leute sind daran beteiligt?
WARTEN Sie auf Rückfragen - legen Sie nicht einfach auf...

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 0180 /5044100

Außerhalb der Sprechstundenzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst für akute, aber nicht lebensbedrohliche Krankheitsfälle zuständig:

Sie erreichen ihn unter der zentralen Rufnummer : 0180 /5044100

Giftnotzentrale (0228-19240) Was muss die Giftnotzentrale wissen?

  • Wem ist es passiert? Einem Kind, einem Erwachsenen, einem Tier?
  • Was wurde eingenommen? Medikament, Haushaltsmittel (Produktname, Firma), Pflanze/Pflanzenteil, Drogen, Sonstiges?
  • Wie geht es dem Patienten? Ist er bewusstlos?.
  • Wieviel wurde eingenommen?
  • Wann ist es passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Wie wurde es eingenommen (getrunken/gegessen, Hautkontakt)?
  • Wie alt ist der Patient?
  • Was wurde bereits unternommen?
  • Wer meldet den Vorfall (Rückrufnummer bitte angeben)?

Psychische Notfälle (Telefonseelsorge): 0800/1110222

Psychische Erste-Hilfe


Kontakt herstellen (Vertrauen gewinnen bzw. bestätigen)

  • zum Patienten hinunterbeugen
  • namentlich vorstellen
  • keine dramatisierende Mimik, Gestik, u.ä.
  • reden lassen
  • Vorwürfe vermeiden
  • mögliche Affekte akzeptieren, beruhigend mit Worten einwirken
  • persönliche Integrität bewahren

Vor Schaulustigen schützen


  • sicheres Auftreten gegenüber den Schaulustigen
  • Patient vor Blicken der Schaulustigen schützen
Schmerzen verstehen und akzeptieren
  • verbal Verständnis symbolisieren
  • Ermutigung und Trost spenden
  • die innere Welt des Patienten nachempfinden