• Medizinischer Notdienst

    Medizinische Notfälle: 112
    Giftnotzentrale: 0228/19240
    Psychische Notfälle: 0800/1110222
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
    MEHR
  • Sprechstunde

    • Montag,Dienstag,Donnerstag
      8 -12 Uhr / 15-18 Uhr
    • Mittwoch,Freitag
      8-12 Uhr
  • Praxis Dr. J. Blettenberg

    Bismarkstrasse 2
    51789 Lindlar

    Telefon: 0 22 66 / 47 49 -0
    Fax: 0 22 66 / 47 49 -22

Liebe Patientinnen und Patienten,

nachdem den niedergelassenen Ärzten mangelnde Impfbereitschaft vorgeworfen wurde geht das Karussell der Unsäglichkeiten weiter. Kämpften wir zu Beginn der Booster Impfungs Welle mit den ausstehenden und unzureichenden Stikoempfehlungen, Widersprüchlichkeiten zwischen Politik und Wissenschaft , viel zu langen Vorlaufzeiten bei den Impfstoff Bestellungen und viel zu früh aufgetauten Biontech Impfungen mit nur noch kurzen Verbrauchszeiten bei erreichen der Praxen, so wird nun von jetzt auf gleich die Biontech Auslieferung eingeschränkt.

Grund ist dass ansonsten 40 Millionen Moderna Impfdosen in den Kühlhäusern verfallen werden.

Hierüber wurde zu keiner Zeit geredet, man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und es den Ärzten aufgebürdet, nun dafür zu sorgen, die wieder verunsicherten Patienten an die Hand zu nehmen , zu beruhigen und aufzuklären.

Wir werden also statt wie geplant bei den anstehenden Impftagen mit vielen vielen hunderten Impfungen bis Weihnachten Moderna für die Erwachsenen nehmen, für die jüngeren Impflinge die wenigen Impfstoffmengen, die wir von Biontech erhalten werden. Wir halten uns hierbei in diesem Punkt strikt an die Stiko Empfehlung.

Bitte hier nicht zaudern. Beide verfügbaren mRNA Impfstoffe sind hervorragend verträglich, haben eine herausragende Wirksamkeit beide in der jetzigen Situation und sind problemlos gegeneinander austauschbar. Dies wird weltweit schon seit geraumer Zeit gemacht, ebenso haben wir dies auch schon in den mobilen Impfteams und im Imfzentrum so erfolgreich durchgeführt. Einige Immunologen und Virologen, es gibt in kleinen Beobachtungsstudien dafür Hinweise ,sprechen sogar für eine bessere Impfwirkung bei einer Hybridisierung. Fakt ist, dass Biontech gering besser bei der südafrikanischen Variante wirkt, Moderna bei der jetzt führenden Delta Variante einen leichten !!! Wirksamkeitsvorsprung hat.

Einer neuen Aufklärung bei gleicher medizinischer Wirkung und Nebenwirkungsspektrum bedarf es nicht, so dass wenigsten der Bürokratie Aufwand nicht wieder ins Unermessliche wächst.

Bitte lassen Sie nicht nach in Ihrem Impfwunsch und Bemühungen, sonst wird die Adventszeit und Weihnachten wirklich eine sehr traurige Zeit mit einem Corona Toten alle paar Minuten in Deutschland/ bis zu hunderttausend Menschen bis nächstes Jahr ( Prof. Drosten). Wir werden alles  tun, ohne die Versorgung der Kranken in unserer Praxis zu gefährden, möglichst viele zwischen dem fünften und sechsten Monat nach der Zweitimpfung zeitnah zu impfen. Hierbei nehmen wir auch die Menschen mit den mobilen Impfteams und Stationen zusammen an die Hand, deren Ärzte keine Impfungen durchführen.

Ihr Praxisteam Dr. J.Blettenberg

Liebe Patientinnen,

liebe Patienten,

wir haben gedacht der Herbst und Winter 2021 wäre mal „impffreier“ und nach einem Jahr mit Tausenden von Corona Impfungen kehrte wenigstens an dieser Front etwas Ruhe ein. Es war notwendig zu impfen, meine Tätigkeiten im Impfzentrum, im mobilen Impfteams in den Heimen und dann noch ab April in der Praxis habe ich versucht diese Zeiten möglichst terminschonend für die Praxis zu legen.  An Tagen, wo ich nicht in der Abendsprechstunde bin und an Wochenenden in meiner Freizeit, wenn dann kein Notdienst in Wipperfürth oder als Fahrtdienst anstand, bin ich dort tätig gewesen.

Trotzdem kamen immer böse Worte und solche Bemerkungen „ist der schon wieder impfen“ soll sich mal „lieber um die Kranken“ kümmern.

Derzeit geht die Frühsprechstunde lückenlos in die Spätsprechstunde über ohne Pause, um die vielen kranken Patienten zu versorgen.

Dazu haben wir jetzt schon aus der Praxis heraus, (mobile Impfteams gibt es dort nicht mehr) von uns betreute Altenheime durchgeimpft. Zusätzlich haben wir parallel dazu, wieder überwiegend in unserer Freizeit, angefangen die alten Menschen, die zuerst in den Impfzentren geimpft wurden zu „boostern“, was angesichts der hohen Inzidienzzahlen und der nachlassenden Impfwirkung auch mehr als dringend notwendig ist.

Bis Weihnachten werden wir über 1000 Menschen erneut geimpft haben, bis Ende Januar werden auch die im August geimpften ihre Boosterung haben. Bis Ende Februar werden einige tausend Menschen durch mein Team und mich geimpft worden sein.

Sie sollten aber mal folgendes wissen, wenn Sie sich für Impftermine an uns wenden:

 

  • Wussten Sie, dass der Oberbergische Kreis die geringste Anzahl an Ärzten hatte, die sich an der Impfaktion beteiligt haben, bundesweit??
  • Wussten Sie, dass wegen der starken Belastung und dem Verhalten der Patienten bundesweit nur noch knapp die Hälfte der Ärzte an der Corona Impfung teilnehmen?
  • Wussten Sie, dass wir das freiwillig machen, um Sie zu schützen und dabei auch, wenn unsere Patienten versorgt sind, Fremdpatienten impfen, deren Haus und behandelnde Ärzte dies nicht tun?
  • Wussten Sie, dass wir regelmässig jeden Tag dafür beschimpft werden? Es geht alles nicht schnell genug, es passt terminlich nicht u.v.m….
  • Wussten Sie, dass viele Ärzte körperlich bedroht werden, weil sie impfen?
  • Wussten Sie, dass es nach wie vor keine Einzeldosen gibt? Anders als bei der Grippe! Jede Impfdosis muss aus einem Fläschchen, dass 6 Impfdosen enthalten soll, erst mal gefertigt und dann aufgezogen werden. Es müssen also immer 6 Menschen beim Öffnen eines Vials mindestens da sein, nach zwei Stunden ist der Impfstoff in der Spritze kaputt und nicht mehr verwendbar. Manchmal erhalten wir Impfstoff, der schon seit Woche aufgetaut wurde und nur noch wenige Tage verwendbar ist. Dies schafft einen immensen terminlichen Druck bei bisher fast drei Wochen Vorlauf für die Bestellung von Impfstoff.
  • Wussten Sie das bald auch die 5-11 jährigen geimpft werden können, die dann auch noch mit anderen Dosen, anderen Vials ihre Impfungen erhalten sollen/ müssen. Dies dann noch on top.

 

Wir bemühen uns sehr und stehen für die Gesundheit aller bereit, um diese Mehrarbeit für Sie zu leisten. Es wäre aber schön, wenn wir dafür etwas Anerkennung von Ihnen, vor allem den Nicht -Patienten, deren Ärzte sie nicht impfen wollen, einen freundlichen Umgang und Verständnis erhalten würden.

Ihr J.Blettenberg auch für sein Team

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

die Urlaubszeit ist vorbei und die Schulen starten wieder,  jetzt schon sieht man auch in Schleswig Holstein, dass die Inzidenzen hoch gehen. Doch im Gegensatz zu letztem Jahr haben wir schon ein ganz gutes Impfgeschehen in Deutschland, letztlich bei Weitem nicht ausreichend  bei der hohen Virulenz des Delta Virus, seiner Submutanten und immer weiteren neuen auftauchenden Mutationen.

Es hat sich gezeigt, dass es alters- und krankheitsabhängig schon nach 6-9 Monaten  doch schon zu einem frühzeitigem Nachlassen der Impfwirkungen kommen kann bei gleichzeitigen Unterschieden auch natürlich der Impfwirkung je nach angewandtem Impfstoff.  Wir werden deshalb wieder im September anfangen außerhalb der Sprechzeiten die Altenheime nachzuimpfen , das Personal wenn erlaubt und gewünscht, die kritischen Patienten mit Krankheiten ( Diabetes/Adipositas/Krebserkrankungen etc.), sowie natürlich alle Personen dieser Altersgruppen . Wir werden das dann wieder an Blockimpftagen nachmittags oder Samstags durchführen,  da es definitiv laut Hersteller keine Einzelimpfstoffe pro Patient wie bei den Grippeimpfungen geben wird.  Hierzu führen wir Listen, bitte  sprechen Sie uns an, wir tragen Sie dann ein werden Sie aber auch gezielt ansprechen.

Ebenso werden wir alle mit BioNTech oder Moderna impfen, die mit Johnson &Johnson oder zweimal mit Astra geimpft sind auch vor Ablauf der obigen Frist also sofort, weil dadurch der Impfstatus deutlich verbessert wird.  Das Gleiche gilt für Genesene mit nur einer Impfung. Danach also etwa Oktober / November werden die anderen Altersgruppen nachgeimpft um besser vor der Delta Variante geschützt zu sein, was durch eine Dritte Impfung in erheblichem Maße der Fall ist.

Nun noch eine kurze Anmerkung zu Kinder/Jugendlichen Impfungen. Diese wird nun auch von der Stiko empfohlen und dies ist richtig. Nicht alleine deshalb, weil es auch mal ein Kind dieser Altersgruppe schwer, aber seltener, treffen kann. Doch auch der soziale Aspekt muss berücksichtigt werden, Kinder/Jugendliche brauche wieder ihr normales Kontaktverhalten und dies geht nur wenn man geimpft ist. Doch viel wichtiger ist es unsere Kinder vor Long Covid / Post Covid zu schützen, denn dies tritt auf unabhängig vom Alter und der Schwere der Erkrankung in etwa 25 Prozent der Fälle selbst bei asymptomatischen. Es heilt zwar nach spätestens 9 Monaten bei 90 Prozent der Betroffenen, bei 10 Prozent verbleiben aber Dauerschäden und weitere Folgen, die nur unzureichend erforscht sind. Dies können wir den Menschen und unseren Kindern durch die Impfung ersparen.

Nächstes Jahr ist das dann vorbei. Dann gibt es nur noch bei der vorhandenen Ansteckungsintensität die Geimpften/Geschützten und die Genesenen /Geschützten, die es dann hoffentlich auch ohne Folgen überstanden haben.

Ihr J.Blettenberg

Die fast fertig modernisierte und renovierte Praxis

Liebe Patienten,

kaum etwas war jemals so unkalkulierbar wie die aktuelle Lage für uns alle. Deswegen passiert es, dass heute Dinge gesagt werden, die am nächsten Tag schon wieder ganz anders sind.

Wir machen uns stetig Gedanken, wie wir Ihre und unsere Sicherheit vor Ansteckung noch weiter erhöhen können. Deswegen wird es voraussichtlich ab morgen so sein, dass unsere Patienten mit Infekt die Praxis nicht mehr betreten müssen/dürfen.

Vor der Eingangstür wird es ein „Leitsystem“ geben, welches Infektpatienten und anders Erkrankte trennt. Unsere Infektpatienten (die sich bitte wie bisher vorab telefonisch angekündigt haben!!), werden um unser Haus herumgeleitet. Dies passiert über den kleinen Weg rechts neben dem Praxiseingang. Einfach geradeaus gehen und am Ende vom Haus links – schon stehen Sie vor der Tür von Sprechzimmer Nr. 5. Bitte warten Sie einfach, bis Sie von einer unserer Angestellten aufgefordert werden einzutreten (immer nur einzeln). Drinnen wird einer unserer Ärzte/ Ärztinnen auf Sie warten und Sie untersuchen. Die Praxis verlassen Sie dann auf dem gleichen Weg.

Alle anderen Patienten betreten die Praxis wie gewohnt über den normalen Eingang. Hier finden Sie die Desinfektion und das „Leitsystem“ wie schon letzte Woche vor.

Wir werden versuchen, dies alles morgen schon so umzusetzen. Leider fehlen uns noch die ein, oder anderen Materialien hierzu. Bitte sehen Sie es uns nach, wenn alles noch nicht reibungslos läuft – die Lage ist für Sie, wie für uns neu!

Bitte bleiben Sie gesund, achten auf sich und verlassen das Haus nur, wenn es wirklich sein muss!

Ihre Ärzte und MfAs der Praxis Blettenberg

Liebe Patienten,
liebe Patientinnen,

die derzeitige Infekt-Situation (und bestätigtem Corona Fall in Lindlar) zwingt uns zu folgenden Maßnahmen:

  • bitte bei Betreten der Praxis IMMER die Hände desinfizieren
  • leiden Sie an Fieber, trockenem Husten, Halsschmerzen und Kopfschmerzen bitte zusätzlich Mundschutz anziehen (aktuell haben wir noch einige für unsere Patienten mit Verdacht vorrätig)
  • bei oben genannten Anzeichen zunächst die Praxis telefonisch kontaktieren (02266-47490), bitte Geduld haben, da unser Telefon durch den hohen Informationsbedarf unserer Patienten enorm beansprucht wird, wir geben uns alle Mühe!
  • bitte zum Termin die Praxis betreten und an dem Arbeitsplatz mit der Jalousie anmelden … NICHT weiter gehen
  • Sie werden dann in einen separaten Raum gesetzt

Wir danken für Ihr Verständnis
Ihr Praxisteam Dr. Jörg Blettenberg

Ich bin ein Textblock. Klicken Sie auf den Bearbeiten Button um diesen Text zu ändern. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

es ist so weit. Wir haben die Zusage erhalten, dass pünktlich der Impfstoff in einer guten Menge an uns geliefert wird. So werden wir am Dienstagmittag mit den Impfungen beginnen und diese am Abend beendet haben.

Derzeit bearbeite ich die Prioritätenliste. Diese ist gleich fertig gestellt und enthält die Patienten, die aufgrund ihres Alters impfberechtigt sind. Begleitend dazu habe ich aber auch schon jüngere Patienten mit erheblichen Krankheiten berücksichtigt ebenso wie die Pflegenden ihrer älteren Verwandten.

Wir beginnen gleich mit der Terminvergabe, die straff organisiert ist, da wir ansonsten mit der Verimpfung des etwas temperaturempfindlichem Impfstoffes von Biontech (Cominarty) nicht durchkommen werden. Leider können wir keine Wunschtermine berücksichtigen und angesichts der Menge der Impflinge wird auch keine Zeit bleiben anderen Beschwerden nachzugehen . Wir bitten Sie sich dafür einen separaten Termin zu vereinbaren ausserhalb der Impfsprechstunde.

Bringen Sie bitte Ihre Impfpässe mit zu dem Impftermin. Nach der Impfung verbleiben Sie für 15 Minuten in der Praxis. Die Zweitimpfung mit dem gleichen Impfstoff erfolgt dann sechs Wochen später.

Herzlichst

 

Ihr J.Blettenberg